Einsatz- und Ausbildungsstatistik

Die Einsatz-Statistik für das Jahr 2013 verzeichnet insgesamt 179 Alarm-Einsätze der Gruppen des Bezirkes, darunter 30 Rettungen vor dem Ertrinken. Hinzu kamen etliche sonstige Einsätze für die DLRG-Boote mit zum Teil vielfältigen Facetten, so u.a. 101 technische Hilfeleistungen, 193 Hilfeleistungen für Wassersportler und eine Vielzahl an sonstigen Sicherungen von Veranstaltungen. Hinzu kamen 1293 Fälle der Ersten Hilfe – vom Pflaster bis zum Notfall-Einsatz mit Übergabe an den Arzt. Dabei lief die Zusammenarbeit mit der Wasserschutzpolizei wie mit der Rettungsleitstelle Radolfzell völlig problemlos und routiniert ab.

Die Zahl der Wachstunden am See bzw. den 17 Freigewässern und in den 7 Schwimmbädern lag mit rund 21.917 Stunden deutlich über dem Durchschnitt der letzten Jahre und um fast 30% über den Zahlen des regnerischen Sommers 2012. Dabei waren rund 450 Rettungsschwimmer aus 16 Ortsgruppen zu Land und zu Wasser mit 24 Booten im Einsatz. Im Gegensatz zu den letzten Jahren war zwar keine Eiswache notwendig; dafür sorgten zwei große Sturm-Wetterlagen im Sommer und überdurchschnittlich viele Badeunfälle für viele Einsatzstunden der Wasserretter und DLRG-Rettungstaucher. Im Bereich Katastrophenschutz waren die DLRG-Kräfte des Bezirks an der Hochwasser-Front im Osten des Landes rund um Magdeburg im Einsatz.

Weitere positive Zahlen waren im Bereich Ausbildung, Schwimmen und Rettungsschwimmen zu verzeichnen. So konnten über 950 Kinder und Jugendliche bei der DLRG das Schwimmen erlernen; an Schwimmzeugnissen konnten 344 Seepferdchen, 170 Jugendschwimmabzeichen in Bronze, 117 JS-Silber und 46 JS-Gold sowie 31 „Juniorretter“ überreicht werden. Für den Nachwuchs an aktiven Rettungsschwimmern wurden mit insgesamt 250 Scheinen in den Kategorien Bronze, Silber und Gold sowie Schnorchel-Taucher um ein Drittel mehr als im Vorjahr nach entsprechend aufwändigen Prüfungen ausgegeben; hinzu kamen viele Erneuerungen dieser Scheine.

An der Sanitäts- und Erste-Hilfe-Ausbildung einschließlich der Ausbildung an Defibrillatoren der DLRG nahmen rund 1200 Personen teil; die Zahl der voll ausgebildeten „Helfer im Wasserrettungsdienst“ liegt bei rund 170 Aktiven. Im Bezirk besitzen weitere 124 Aktive die spezielle Berechtigung zum Führen der DLRG-Einsatzboote; die Zahl der Rettungstaucher und Lehr-Taucher liegt derzeit bei rund 40.

Hinter den Kulissen und von der Öffentlichkeit nicht oft gesehen, wurden durch die Verantwortlichen in den Gruppen und im Bezirk sowie die vielen ehrenamtlichen Ausbilder eine hohe Zahl von Arbeitsstunden geleistet. Hierzu zählen 19.479 Stunden allgemeiner Ausbildungstätigkeit in allen Bereichen, 13.968 Stunden für Pflege und Instandhaltung von Gerätschaften, Fahrzeuge, Booten und Gebäuden sowie allein 24.592 Stunden für Organisation und Verwaltung sowie im Jugendbereich.